Berlin, 18. März 2025 – Wie kann Open Source die Verwaltung effizienter machen? Ein neuer Wettbewerb sucht die besten Lösungen. Unter dem Motto „Moderne Verwaltung. Innovation. Digitale Souveränität” startet die Open Source Business Alliance – Bundesverband für digitale Souveränität e.V. (OSBA) heute einen Open Source Wettbewerb für Behörden und öffentliche Institutionen. Als ideeller Träger unterstützt das Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS) den Wettbewerb. Bewerbungen sind online bis zum 30. Juni 2025 möglich.
Auszeichnung für vielversprechende Open Source Projekte
Beteiligen können sich öffentliche Verwaltungen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene, öffentliche Unternehmen und Institutionen, die Open Source Software als Schlüssel zur digitalen Transformation nutzen. Im Wettbewerb präsentieren sie ihre innovativen Ansätze zur Optimierung von Verwaltungsabläufen und profitieren von einem breiten Austausch über Best Practices. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zum digitalen Fortschritt im öffentlichen Sektor.
„Für die öffentliche Verwaltung ist Open Source Software mehr als eine technologische Entscheidung – sie ist ein Bekenntnis zu Transparenz, Sicherheit und digitaler Souveränität. Nur durch offene Standards und gemeinschaftliche Innovation können wir eine nachhaltige, effiziente und zukunftsfähige IT-Infrastruktur für unsere Gesellschaft schaffen.”
Peter H. Ganten, Vorstandsvorsitzender der OSBA
„Ein handlungsfähiger Staat muss die Kontrolle über seine digitalen Systeme haben und sie mitgestalten können. Open Source bietet dafür eine entscheidende Grundlage und schafft neue Möglichkeiten, sichere und souveräne digitale Infrastrukturen bereitzustellen.”
Leonhard Kugler, Leiter der ZenDiS Plattform für Digitale Souveränität – openCode
Die drei Wettbewerbskategorien
- Fachverfahren: Einsatz von Open-Source-Lösungen zur Optimierung von Verwaltungsleistungen für Bürger und Unternehmen.
- Interne Verwaltungsanwendungen: Lösungen, die die Effizienz und Modernität interner Verwaltungsprozesse steigern.
- Transformation: Open-Source-Strategien, die nachhaltige digitale Veränderungen in der Verwaltung vorantreiben.
Eine hochrangig besetzte Jury wird die eingereichten Projekte bewerten und die Preisträger bestimmen. Ihr gehören u.a. an: Katja Wilken (Präsidentin des Bundesverwaltungsamtes) sowie Martin Schallbruch (Vorstandsvorsitzender der govdigital eG).
Die Preisverleihung findet im Rahmen der Smart Country Convention am 2. Oktober 2025 in Berlin statt. Finanziell und organisatorisch wird der Wettbewerb von SUSE unterstützt.
Bewerbungen sind bis zum 30.6.2025 über die Website des Wettbewerbs möglich: www.open-source-wettbewerb.de
Pressekontakt
INFOkontor GmbH
Bodinusstraße 1, 50735 Köln
Tel.: +49 (221) 752 02 50
Über die Träger und Veranstalter des Wettbewerbs
Open Source Business Alliance (OSBA)
Die Open Source Business Alliance (OSBA) vertritt über 200 Unternehmen der Open-Source-Wirtschaft und fördert Open Source sowie offene Standards für digitale Souveränität. Ihr Ziel ist es, Open Source in der öffentlichen Beschaffung und Wirtschaftsförderung zu etablieren. (www.osb-alliance.de)
SUSE
SUSE ist der führende europäische Anbieter von Open-Source-Lösungen für Unternehmen. Das Unternehmen bietet Linux-Distributionen, Container-Management, Cloud-Lösungen und KI-Anwendungen an. Besonders in der öffentlichen Verwaltung und Industrie setzt SUSE auf Stabilität, Sicherheit und Innovation. (www.suse.com/de-de)
Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS)
Das Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS) unterstützt die Öffentliche Verwaltung auf Ebene von Bund, Ländern und Kommunen dabei, ihre Handlungsfähigkeit im digitalen Raum langfristig abzusichern – vor allem, indem kritische Abhängigkeiten von einzelnen Technologieanbietern aufgelöst werden. Dazu konzentriert sich das ZenDiS in der ersten Ausbaustufe darauf, den Einsatz von Open-Source-Software in der Öffentlichen Verwaltung voranzutreiben. (www.zendis.de)

