Berlin, 13. April 2026 – Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung übernimmt auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft für den Open Source Wettbewerb für Behörden und öffentliche Institutionen. Nach dem Auftakt durch die Open Source Business Alliance – Bundesverband für digitale Souveränität e.V. (OSBA) im März 2026, setzt die Ministeriumsübernahme ein starkes Signal für die Bedeutung von Open Source bei der digitalen Transformation der Verwaltung.
„Open Source steht für Offenheit, Zusammenarbeit und Vertrauen – genau die Werte, die eine moderne Verwaltung auszeichnen sollten. Der Wettbewerb macht sichtbar, wie viel Gestaltungskraft in gemeinschaftlichen digitalen Lösungen steckt.”
Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung
Unter dem Motto „Moderne Verwaltung. Innovation. Digitale Souveränität” sind Verwaltungen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene bis zum 30. Juni 2026 eingeladen, ihre Open-Source-Projekte einzureichen. Gesucht werden Lösungen, die Prozesse effizienter gestalten, digitale Abläufe voranbringen und die Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung verbessern. Gleichzeitig bietet der Wettbewerb eine Plattform, um erfolgreiche Ansätze sichtbar zu machen und den Austausch zwischen Behörden zu stärken. Das Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS) begleitet die Initiative als ideeller Träger.
Die Preisverleihung des Open Source Wettbewerbs findet im Rahmen der diesjährigen Smart Country Convention (13.10.–15.10.2026) in Berlin statt. Finanziell und organisatorisch wird der Wettbewerb von SUSE und Capgemini unterstützt.
Bewerbungen sind bis zum 30.6.2026 über die Website des Wettbewerbs möglich: www.open-source-wettbewerb.de
Pressekontakt
Heiko Elmsheuser
Henrik Tesch Politische Kommunikation und PR
Tel.: +49 152 54 65 7646
E-Mail: heiko.elmsheuser@tesch.info
Über die Träger und Veranstalter des Wettbewerbs
Open Source Business Alliance (OSBA)
Die Open Source Business Alliance (OSBA) – Bundesverband für digitale Souveränität e.V. ist der Verband der Open-Source-Industrie in Deutschland und vertritt über 260 Mitgliedsunternehmen. Die OSBA setzt sich als größter Open-Source-Verband Europas dafür ein, die zentrale Bedeutung von Open Source Software und offenen Standards für einen erfolgreichen digitalen Wandel im öffentlichen Bewusstsein nachhaltig zu verankern. (www.osb-alliance.de)
Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS)
Das Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS) unterstützt die Öffentliche Verwaltung auf Ebene von Bund, Ländern und Kommunen dabei, ihre Handlungsfähigkeit im digitalen Raum langfristig abzusichern – vor allem, indem kritische Abhängigkeiten von einzelnen Technologieanbietern aufgelöst werden. Dazu konzentriert sich das ZenDiS in der ersten Ausbaustufe darauf, den Einsatz von Open-Source-Software in der Öffentlichen Verwaltung voranzutreiben. (www.zendis.de)
SUSE
SUSE ist der führende europäische Anbieter von Open-Source-Lösungen für Unternehmen. Das Unternehmen bietet Linux-Distributionen, Container-Management, Cloud-Lösungen und KI-Anwendungen an. Besonders in der öffentlichen Verwaltung und Industrie setzt SUSE auf Stabilität, Sicherheit und Innovation. (www.suse.com/de-de)
Capgemini
Capgemini ist ein globaler Partner für die KI-gestützte Geschäfts- sowie Technologietransformation. Seit fast 60 Jahren steht Capgemini für Verantwortung wie auch Vielfalt und beschäftigt über 420.000 Mitarbeitende in mehr als 50 Ländern. Das End-to-End-Leistungsspektrum gründet auf einer umfangreichen Branchenexpertise, einem starken Partner-Ökosystem sowie Kompetenzen in den Bereichen Strategie, Technologie, Design, Engineering und Operations. (www.capgemini.com/de-de)

