Institution: linuxmuster.net e.V.
Projektname: linuxmuster.net
Projektbeschreibung
Der Verein linuxmuster.net e.V. stellt mit linuxmuster.net eine Open-Source-basierte Serverlösung für Schulen bereit, die den Betrieb pädagogischer Netzwerke ermöglicht. Die Lösung basiert vollständig auf freien Komponenten wie Linux-Servertechnologien, Samba als Active-Directory-Ersatz, FreeRADIUS und OPNsense und wird Schulen kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Der Verein linuxmuster.net e.V. wurde im Januar 2013 gegründet, nachdem das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg angekündigt hatte, die zuvor seit 2004 entwickelte Serverlösung „Linux Musterlösung“ durch eine kommerzielle Alternative zu ersetzen. Um die Weiterentwicklung der bewährten Lösung sicherzustellen, übernahm der Verein den Quellcode der paedML Linux 5 und entwickelte ihn als linuxmuster.net kontinuierlich weiter.
Heute wird linuxmuster.net gemeinschaftlich von ehrenamtlichen Community-Entwickler:innen und professionellen Entwickler:innen aus beteiligten Unternehmen weiterentwickelt. Dadurch verbindet das Projekt offene Zusammenarbeit mit einer nachhaltigen Weiterentwicklung und bietet Schulen eine unabhängige, flexible und langfristig nutzbare Infrastruktur.
Die große Community, die sich im Discourse https://ask.linumxuster.net trifft, leistet viel support, testing und gibt stetig Anregungen für die Weiterentwicklung. Ebenso wird die Doku von der Community erstellt. Die Community besteht vornehmlich aus Lehrern, die an ihren Schulen die linuxmuster.net verwenden.
Beschreiben Sie den technischen Innovationsgrad des Projektes und den Beitrag zur Verwaltungsmodernisierung.
Seit über 15 Jahren bietet die Software Schulen eine Lösung für das pädagogische Netz. Sie ist von Lehrern für Lehrer entwickelt und das merkt man auch: die Bedürfnisse einer Schule werden genau abgebildet. Deswegen verwenden wir auch eine Imagelösung für die Clients, weil deswegen der Client zum Schutz nicht „vernagelt“ werden muss: man kann den Usern weiterreichende Rechte geben, die speziell im Informatikunterricht notwendig sind, ohne zu befürchten dass weiterreichender Schaden angerichtet werden kann. Diese Selbstheilenden Arbeitsstationen tragen auch zur Verlässlichkeit im Computerraum bei: bei jedem Starten wird gesynct: das ist die Putzkraft im Computerraum: einmal neugestartet, schon ist der Arbeitsplatz blitzblank.
Welchen ökomischen Nutzen hat das Projekt?
Der Markt für Schulserverlösungen hat sich in den letzten Jahren konsolidiert. Die Lösung iServ liegt, nach Aufkauf von SBE (Logodidact) bei einem Marktanteil von ca. 50% .. und das lassen sie nun die Schulen merken: die Preise ziehen deutlich an. Das kostet die Schule, und damit den Sachaufwandsträger (die Gemeinde) bei einer Mittelgroßen Schule schon um die 8000 EUR/Jahr (nur Betrieb, kein Support: 10 EUR/Schüler und Jahr zzgl. 250 EUR Grundgebühr). Die linuxmuster.net gibt es kostenfrei: auch Support beim Verein ist kostenfrei. Zusätzlich ist unsere Lösung besser auf Schulen zugeschnitten. Optional kann eine Gemeinde Fördermitglied im Verein werden (ab 36 EUR/Jahr).
Beschreiben Sie die Nachhaltigkeit der Lösung.
Unsere Lösung wird seit 1998 entwickelt und hat schon viele Marktteilnehmer kommen und gehen sehen. Mir ist keine Lösung bekannt, die älter wäre.
Außerdem ist sie Open Source es steht jedem frei sie zu nehmen und selbst weiterzuentwickeln oder zu erweitern.
Wie trägt das Projekt zur Stärkung der Digitalen Souveränität bei?
Es wird nur Open Source verwendet: alle Dienste laufen auf den Servern in der Einrichtung. Es gibt keinen Zwang, auch keinen versteckten, irgendeine Cloud zu verwenden (die meisten Einrichtungen kombinieren die linuxmuster.net mit einer selbst gehosteten Nextcloud).
Sollte die Gemeinde es wollen, so kann sie die Lösung in ihrem Rechenzentrum zentral für mehrere Schulen hosten.
Man ist bei allem Souverän: alles liegt offen, kann eingesehen und angepasst werden. Am Client in der Schule kann man Windows verwenden, muss aber nicht. Die Community stellt sehr einfach in Betrieb zu nehmende Linuxcclients zur Verfügung, die schlank sind (auch auf alter Hardware schnell laufen) und sehr flexibel (ein Image für alle Rechner in der Schule)
Abstimmung
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