Bis Ende September kann online für Projekte abgestimmt werden
Berlin, 17. August 2026 – Das Community-Voting des Open Source Wettbewerbs 2026 startet heute. Die Open Source Business Alliance – Bundesverband für digitale Souveränität e.V. (OSBA) hat die Initiative unter dem Motto „Moderne Verwaltung. Innovation. Digitale Souveränität“ im März dieses Jahres gestartet, um erfolgreiche Open-Source-Projekte in der öffentlichen Verwaltung sichtbar zu machen, ihren Einsatz zu verbreiten und so Innovation, Verwaltungsmodernisierung sowie digitale Souveränität zu stärken.
Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) hat erneut die Schirmherrschaft für den Wettbewerb übernommen.
In diesem Jahr stehen 65 Open-Source-Projekte zur Wahl. Damit ist die Zahl der Beiträge im Vergleich zum Vorjahr um rund zwei Drittel gestiegen. Die Einreichungen stammen aus Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen sowie von kommunalen IT-Dienstleistern und weiteren Institutionen der öffentlichen Hand.
Die eingereichten Projekte decken ein breites Spektrum der Verwaltungs-IT ab. Dazu gehören Fachverfahren und interne Verwaltungsanwendungen, Transformationsprojekte sowie Lösungen mit Künstlicher Intelligenz. Sie adressieren konkrete Herausforderungen der öffentlichen Verwaltung, etwa die Modernisierung bestehender Systemlandschaften, die Integration heterogener Systeme, interoperable Schnittstellen oder den Einsatz von KI in Verwaltungsprozessen. Zunehmend wird Open Source Software nicht nur für einzelne Anwendungen eingesetzt, sondern als Grundlage für die Weiterentwicklung von IT-Landschaften und die gemeinsame Nachnutzung von Lösungen über Organisationsgrenzen hinweg.
Im Rahmen des Community-Votings stimmt die Open Source-Gemeinschaft über ihr favorisiertes Projekt ab. Sie ist die tragende Kraft von Open Source, entwickelt Lösungen durch Beiträge, Feedback und Zusammenarbeit weiter, prüft ihre Praxistauglichkeit und trägt ihre Verbreitung mit. Im vergangenen Jahr wurden rund 5.700 Stimmen abgegeben.
Die Abstimmung ist ab heute bis zum 30. September unter www.open-source-wettbewerb.de möglich.
Auf der Smart Country Convention wird am 15. Oktober 2026 das Siegerprojekt ausgezeichnet.
Pressekontakt
Axel Kunz
Pressesprecher
Open Source Business Alliance
Tel.: +49 179 32 33 718
E-Mail: presse@osb-alliance.com
Über die Träger und Veranstalter des Wettbewerbs
Der Open Source Wettbewerb wird seit 2025 von der Open Source Business Alliance – Bundesverband für digitale Souveränität e.V. (OSBA) durchgeführt. Das Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS) begleitet die Initiative als ideeller Träger.
Finanziell und organisatorisch wird der Wettbewerb von SUSE und Capgemini unterstützt.
Open Source Business Alliance (OSBA)
Die Open Source Business Alliance (OSBA) – Bundesverband für digitale Souveränität e.V. ist der Verband der Open-Source-Industrie in Deutschland und vertritt über 260 Mitgliedsunternehmen. Die OSBA setzt sich als größter Open-Source-Verband Europas dafür ein, die zentrale Bedeutung von Open-Source-Software und offenen Standards für einen erfolgreichen digitalen Wandel im öffentlichen Bewusstsein nachhaltig zu verankern. (www.osb-alliance.de)
Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS)
Das Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) wurde 2022 durch die Bundesregierung gegründet. Als Kompetenz- und Servicezentrum unterstützt das ZenDiS die Öffentliche Verwaltung auf Ebene von Bund, Ländern und Kommunen dabei, ihre Handlungsfähigkeit im digitalen Raum langfristig abzusichern – vor allem, indem kritische Abhängigkeiten von einzelnen Technologieanbietern aufgelöst werden. Dazu konzentriert sich das ZenDiS in der ersten Ausbaustufe darauf, den Einsatz von Open-Source-Software in der Öffentlichen Verwaltung voranzutreiben. Das ZenDiS ist eine GmbH und liegt derzeit zu 100 Prozent in der Hand des Bundes. Die Beteiligungsführung liegt beim Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS). Sitz des ZenDiS ist Bochum. (www.zendis.de)
SUSE
SUSE ist ein weltweit führender Anbieter von Open-Source-Software für Unternehmen. SUSE wandelt Innovationen aus der Community in sichere, souveräne und KI-fähige Lösungen um und ermöglicht es Kunden, sich aus proprietären Abhängigkeiten (Vendor Lock-in) zu lösen und die Kontrolle über ihre IT-Strategie zurückzugewinnen. Mit branchenführenden Lösungen für Linux-, Kubernetes-, Edge- und KI-Infrastrukturen bietet SUSE die Flexibilität, Innovationen überall voranzutreiben – vom Rechenzentrum über Multi-Cloud-Umgebungen bis hin zum Edge. Zudem betreibt und verwaltet SUSE als einziger Anbieter mehrere Linux- und Kubernetes-Distributionen. Bei SUSE gilt der Grundsatz „Choice Happens“, denn SUSE setzt konsequent auf Community, Interoperabilität und kontinuierliche Innovation. Erfahren Sie mehr darüber, wie SUSE die Resilienz geschäftskritischer Systeme stärkt. (www.suse.com/de-de)

